SPIEGEL Online über “RACER”

spiegel online

Spiegel Online berichtet nun auch über uns:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,712235,00.html

New York Times über “RACER”Projekt

Finally we reached the United States! :)

“Recreating a Classic Video Game With Radio-Controlled Cars”
By JONATHAN SCHULTZ

“Es ist was es ist” – Racer 0.2 Presseecho

rp-Foto Bastian Könoks

Einen absoluten Blickfang dieser Schau setzt die Künstlergruppe Sputnic mit einer doppelsinnigen Installation. Eine aus Pappelementen aufgebaute Rennbahn für Spielzeugautos bildet den einen Teil, ein Auto, in dem der Besucher Platz nehmen kann, den zweiten Teil. Dort kann man mit Hilfe eines Computerspiels ein Rennen auf der kleinen Bahn nebenan fahren. Realität und Fiktion werden hier originell miteinander vermischt.

WZ, 27. Juni -> zum Artikel

Es klingt wie ein Freizeitangebot für Autofans. Aber es ist gedacht als Kunstinstallation

Rheinische Post, 26. Juni    -> zum Artikel

Infos zum Racer hier

Theater: altneuatlantis

17. Februar, 21:00
23. April, 20:00
24. April, 20:00

atlantis

WAZ, 15.1.2010: “Das Publikum hat großartiges Schauspiel gesehen und stellt am Ende fest, die Utopie bleibt eine Utopie, solange der Faktor Mensch mitspielt, egal, ob Atlantis nun untergegangen ist oder niemals existiert hat.”

mehr Presse: WAZ vom 11.1.2010

Rheinische Post, 18.01.2010: “nicht nur eine bildgewaltige und aktionsreiche Inszenierung”


(Trailer by Lukas Raber)

Wie kann die Utopie der Gemeinschaft nach ihrem historischen Ende heute aussehen? Und was wird aus der Angst des Menschen vor seiner Sterblichkeit unter der Bedingung, dass alles erforscht, jeder Winkel der göttlichen Schöpfung durchleuchtet, alle Drinks schon getrunken und unsere gesamte Existenz vermarktet ist?

Inszenierung und Bühne: kainkollektiv
Sound: Rasmus Nordholt
Lichtspiele/Video: sputnic
Kostüme: Sigrid Trebing
Regie-Assistenz: Marina Eichler
Hospitanz: Tilman Oesterreich
Mit: Julia Dillmann, Randolph Herbst, Andreas Maier, Rasmus Nordholt, Mirjam Schmuck, Anna Weißenfels

“Wir haben da drauf gedrückt, wo es weh tut” – Interview mit Vertical

(c) vertikal magazin

sputnic im Interview “vertical” über die KaiserWilhelmCenter-Aktion und über Kultur in Krefeld.
Das komplette Interview gibt es hier

und hier gibt es ein älteren beitrag der vertical über uns jetzt auch online.

Handwerker mit Leidenschaft
WZ Artikel über sputnic

quer

Am 13.10.2009 aus der Serie “Werkschau” in der WZ
geschrieben von Christoph Elles

neben Provokation beherrschen die Sputnics auch leise Töne

Auf einmal sind sie berühmt, zumindest in Krefeld. Im Sommer hat die halbe Stadt über die Sputnics und ihre waghalsige Kunstaktion gesprochen: mittels professionell gestalteter Broschüren suchten sie als Investorengruppe Wostok Geldgeber für den Umbau des Museums in eine Einkaufsmeile. Als die Scharade vom Kaiser-Wilhelm-Center enttarnt wurde, war bereits viel Verwirrung entstanden, einige Politiker inklusive Oberbürgermeister hatten sich mit Dementi blamiert.
Im Museum spinnen Nils Voges, Malte Jehmlich und Nicolai Skopalik ihre sarkastische Vision mit neun Stunden Videobildern fort: Ein Wachmann dreht im Kaiser-Wilhelm-Center einsam seine Runden, legt weiße Linien aus und reißt sie wieder ab. Es ist die leise, subtile Seite der Sputnics, die hier sichtbar wird. “Wir sind froh, dass wir einen anderen Ton reinbringen können”, sagen die drei, die am liebsten als Kollektiv zitiert werden. “Auch wenn die Arbeit dem Betrachter viel mehr abverlangt”.
Beide Werke gemeinsam, die schrille Ironie-Attacke und die lakonischen Filmbilder – regen gerade durch ihre Gegensätzlichkeit zum Nachdenken an: “Im Idealfall setzen sich die Leute mit der Rolle des Museums und der Zukunft einer Stadt auseinander.”
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Party im Kaiser-Wilhelm-Museum

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WZ Foto: Dirk Jochmann alle Anderen Fotos: sputnic
Danke an Jan Voges für die Unterstüzung beim VJing und Philip Lethen für das DJ Duell

Graffiti, Pop und Party im ehrwürdigen Museum
von Dagny Skiba
WZ 4.Oktober 2009 (auch online mit Fotogalerie)

Die leerstehende zweite Etage wird zum Schauplatz einer ausgelassenen Party.
Die Künstler sorgen für Musik und Videobilder.

Krefeld. So hat man das altehrwürdige Museum am Karlsplatz noch nie gesehen: Die Räume sind in buntes Licht gehüllt, laute Musik erklingt, eine Video-Performance der Künstlergruppe Sputnic sorgt für irritierende Bilder. Die Party zur aktuellen Ausstellung „Quer geschnitten!“ im Kaiser-Wilhelm-Museum zieht am Samstag auch viele junge Leute an. Read the rest of this entry »

Pressestimmen

kwc2

Was für ein Auftakt. Mehrere Hundert Besucher kamen zur Eröffnung der Quer geschnitten Ausstellung. Der Oberbürgermeister stellte in seiner Rede nochmal klar, dass kein Einkaufszentrum aus dem Kaiser Wilhelm Museum würde und man bescheinigte unseren Arbeiten internationale Größenordnung.
Im arthellweg Verlag ist der lohnenswerte Ausstellungskatalog erschienen, nicht zuletzt wegen des hervorragenden Einführungstextes von Thomas Janzen.

Wir Danken an Dieser Stelle nocheinmal für die Unterstützung bei diesem Projekt:
Thorbjörn, Klaus Schmidt, Michael Zirlewagen, Jan Voges und Michael Seidel.

Dann fassen wir jetzt mal zusammen was Presse zu unseren Arbeiten KWC I und II
geschrieben, bzw gesendet hat. Wir vervollständigen diesen Artikel nach und nach und beginnen mit WDR5:

scala // WDR5

Auszug aus dem Beitrag: Quer geschnitten! Kunst aus Krefeld heute
Autorin: Christel Wester, Gesendet am 27.August
Download der Sendung von der WDR 5 seite: HIER

[...] “Möglich wurde die Ausstellung letztendlich durch eine höchst unglückliche Sitauation des Museums. Im Frühjahr 2008 hatte die Sammlerin Helga Lauffs ein riesen Werkkonvolut zurückverlangt, das
dem Museum für viele Jahrzehnte als Leihgabe zur Verfügung stand. Nun muss der Verbleibende Bestand neu geordet werden. Und nach langen Diskussionen wird auch das Haus endlich saniert.
Das Kulturpolitische Gezerre und Gezänk ums Geld hat die Künstlergruppe sutnic zu einer großartugen Satire inspiriert. Die Künstler gaben sich als investoren aus und starteten eine fiktive Werbekampagne in der ganzen Stadt: Das Kaiser Wilhelm Museum sollte in ein Shopping Center umgewandelt werden.
Eine Kamagne, die Unruhe stiftete, zumal die Kommunalwahlen vor der Tür stehen.
Nicolai Skopalik, einer der drei sputnics: “Es gibt letztendlich einige Probleme wo man die Verantwortung nicht der Politik zuschieben kann sondern eben auch den krefelder Bürgern, die diesen Schatz, den es hier ja gibt – es ist eine ungwahrscheinlich großartige Sammlung, scheinbar nicht wahrnehmen. Und diese ganze Diskussion wollten wir anregen und darauf aufmerksam machen.”

Der Gruppe sputnic ist allerdings nicht nur eine subversive Aktion gelungen, sondern auch eine höchst sehenswerte Videoarbeit, die allein schon den Besuch lohnt. Auf kleinen Überwachungsmonitoren wagen sie den Blick in die Zukunft: Da hat das Shopping Center längst Konkurs gemacht und ein einsamer Wachmann beginnt mit Klebestreifen Ornamente durch das Haus zu ziehen.
Auf den Ruinen des Kapitalismus entsteht neue Kunst.”

Vorwort Ausstellungskatalog

Quer geschnitten! Kunst aus Krefeld heute
ISBN: 978-3-938966-17-4
Thomas Janzen

“[...]Es ist ein Schreckgespenst, das die Krefelder Künstlergruppe sputnic hier heraufbeschwört, vielleicht auch eine Mahnung. Gleichzeitig drückt sich in der Videoinstallation, die eigens für die Ausstellung im Kaiser Wilhelm Museum geschaffen wurde, ein Glaube an die Subversive Energie künstlerischen Handelns aus. [...]“

Sputnic-Porträt in der Vertical

Vertical, No.32,Dezember 2008
Text: Agnes Absalon
pdf Asugabe ab 5. Dezember hier

vertikal1

Sputnic
Weggefährten


Kreativität verbindet. Das haben Malte Jehmlich (28), Nicolai Skopalik (30) und Nils Voges (30) während ihres Designstudiums an der HS Niederrhein erkannt. Freunde waren sie schon lange, aber ihr erstes gemeinsames Projekt für die Krefelder Band Jansen ließ sie erkennen, dass sie auch auf professioneller Ebene gut miteinander können. Sie bauten eine Stadt aus Pappe für die DVD „Für 15 Euro nasses Hundekino“. Daraus gestalteten sie eine außergewöhnliche Menü-Navigation. Als das Werk vollbracht war, brauchten sie einen gemeinsamen Namen für das DVD-Cover. Die Wahl fiel auf „Sputnic“, das russische Wort für Weggefährten.

Das Wort Sputnic spiegelt auch die Arbeitsweise von Malte, Nicolai und Nils wieder. „Wir stehen auf Low-Fi und greifen gerne auf ältere Technologien zurück“, sagt Malte. „Wir versuchen mit einfachen Mitteln komplexe, charmante Sachen auf die Beine zu stellen. Pappe ist unser Fetisch – wir kommen vom Cutter einfach nicht los.“ So war das auch bei ihrer Diplomarbeit. Anderthalb Jahre lang arbeiteten sie an dem Stop-Animationsfilm „Südstadt“, der in Krefeld wie eine Bombe einschlug und für Begeisterung sorgte. Der Film über einen pflichtbewussten Postboten, der aus einem idyllischen Vorort ins Ghetto versetzt wird, ist eine Geschichte übers Scheitern. Der Postbote wird von seinem Job überfordert. Defekte Briefkästen, sein Arbeitgeber und merkwürdige Gestalten machen es ihm schwer, seinen Auftrag zu erfüllen. Sputnic haben sich von Krefelds Südstadt inspirieren lassen. Mit viel Liebe zum Detail haben sie ganze Straßenzüge nachgebaut. Die Puppen entstanden aus Draht und Schaumstoff. Das Drehbuch lieferte Klaus M. Schmidt, für die Musik war Philip Lethen zuständig. „In diesen Film sind auch definitiv unsere eigenen Ängste eingeflossen, die Verlorenheit kurz vor dem Ende des Studiums“, berichtet Malte und fügt lachend hinzu: „Und manchmal waren wir auch von der Arbeit an dem Film überfordert.“ 12.30 Minuten lang ist das Werk geworden, 16.000 einzelne Bilder fügen sich zu einem Ganzen. Die Premiere wurde im September 2007 in der Fabrik Heeder gefeiert, als Note gab’s eine glatte 1,0. „Südstadt“ ist momentan auf Reisen und wird auf Kurzfilm-Festivals weltweit gezeigt. Japaner, Polen, Italiener, Engländer und Niederländer durften sich unter anderem bereits daran erfreuen.

Nach anderthalb Jahren intensiven Aufeinanderhockens in einem vier mal vier Meter kleinen Raum in einem Atelierhaus an der Gladbacher Straße folgte die Post-Projekt-Depression. Malte und Nils machten erst einmal lange Urlaub. „Es war aber seit unserer Gründung klar, dass wir als Team zusammenarbeiten und davon leben wollen“, sagt Malte. „Seither bieten wir Animation und bewegte Grafik für Film, Fernsehen und Web an, machen Musikvideos, Webseiten und Illustrationen, gestalten CD-, DVD-, und Buchcover und entwickeln Flyer und das Corporate Design für Firmen aus dem Kulturbereich.“ So stammen unter anderem die Werbemittel des Kreschtheaters aus dem Sputnic-Studio. „Wir machen das nicht ausschließlich fürs Geld, sondern müssen auch immer hinter den Projekten stehen, für die wir arbeiten.“

Sputnics letztes Projekt war wieder eine neue Herausforderung. Die Jungs haben für das Schlosstheater Moers das Stück „Alice – Eine Expedition ins Wunderland“ mitgestaltet. Zwar haben sie auch schon zuvor Videos für Inszenierungen geliefert, aber diesmal sind sie für das optische Gesamtpaket verantwortlich: Bühnenbild, Kostüme und die Videoanimationen stammen von ihnen. „Wir scheuen nicht vor Neuem zurück“, sagt Malte. „Sonst wäre das ja auch ziemlich langweilig.“

Im Moment fühlen sich die Medienkünstler wohl in Krefeld. „Wir mögen diese Stadt“, sagt Malte, der als einziger des Trios ein Hinzugezogener ist. „Manchmal ist sie uns zu eng, manchmal finden wir sie gemütlich – und im Winter ist es eher schlimmer hier.“ Diskussionen übers Gehen kämen immer wieder auf, „aber schließlich sind wir immer noch hier“.

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Vieles zum Reinhören und Anschauen von Sputnic auf
www.sputnic.tv

„Alice – Eine Expedition ins Wunderland“ wird im Schlosstheater Moers im Dezember an folgenden Terminen aufgeführt:
11., 12. & 20.12. um 19.30 Uhr, 21. & 31.12. um 18 Uhr
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