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Linde Waber Retrospektive

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Das Leopoldmuseum in Wien widmet Linde Waber anlässlich des 70. Geburtstages der Künstlerin die bisher umfangreichste Retrospektive zu ihrem Schaffen.

Auch sputnic ist mit einem Werk im Rahmenprogramm der Ausstellung, das Kunst, Literatur, Film, Musik, Mode und Lyrik befreundeter Künstler, Weggefährten, Mitarbeiter etc zeigt, vertreten.

Am 13. Mai wird unser Film im Rahmen von “WALK IN” gezeigt.

Handwerker mit Leidenschaft
WZ Artikel über sputnic

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Am 13.10.2009 aus der Serie “Werkschau” in der WZ
geschrieben von Christoph Elles

neben Provokation beherrschen die Sputnics auch leise Töne

Auf einmal sind sie berühmt, zumindest in Krefeld. Im Sommer hat die halbe Stadt über die Sputnics und ihre waghalsige Kunstaktion gesprochen: mittels professionell gestalteter Broschüren suchten sie als Investorengruppe Wostok Geldgeber für den Umbau des Museums in eine Einkaufsmeile. Als die Scharade vom Kaiser-Wilhelm-Center enttarnt wurde, war bereits viel Verwirrung entstanden, einige Politiker inklusive Oberbürgermeister hatten sich mit Dementi blamiert.
Im Museum spinnen Nils Voges, Malte Jehmlich und Nicolai Skopalik ihre sarkastische Vision mit neun Stunden Videobildern fort: Ein Wachmann dreht im Kaiser-Wilhelm-Center einsam seine Runden, legt weiße Linien aus und reißt sie wieder ab. Es ist die leise, subtile Seite der Sputnics, die hier sichtbar wird. “Wir sind froh, dass wir einen anderen Ton reinbringen können”, sagen die drei, die am liebsten als Kollektiv zitiert werden. “Auch wenn die Arbeit dem Betrachter viel mehr abverlangt”.
Beide Werke gemeinsam, die schrille Ironie-Attacke und die lakonischen Filmbilder – regen gerade durch ihre Gegensätzlichkeit zum Nachdenken an: “Im Idealfall setzen sich die Leute mit der Rolle des Museums und der Zukunft einer Stadt auseinander.”
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Party im Kaiser-Wilhelm-Museum

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WZ Foto: Dirk Jochmann alle Anderen Fotos: sputnic
Danke an Jan Voges für die Unterstüzung beim VJing und Philip Lethen für das DJ Duell

Graffiti, Pop und Party im ehrwürdigen Museum
von Dagny Skiba
WZ 4.Oktober 2009 (auch online mit Fotogalerie)

Die leerstehende zweite Etage wird zum Schauplatz einer ausgelassenen Party.
Die Künstler sorgen für Musik und Videobilder.

Krefeld. So hat man das altehrwürdige Museum am Karlsplatz noch nie gesehen: Die Räume sind in buntes Licht gehüllt, laute Musik erklingt, eine Video-Performance der Künstlergruppe Sputnic sorgt für irritierende Bilder. Die Party zur aktuellen Ausstellung „Quer geschnitten!“ im Kaiser-Wilhelm-Museum zieht am Samstag auch viele junge Leute an. (weiterlesen…)

Künstlergespräch

Wir danken alles Besuchern des Künstlergeprächs mit Ivo Lukas und uns in der Cafétaria des Museums und natürlich Thomas Janzen und Anna-Lena Thiel für das Interview.

Künstlergespräch und Party im Museum

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Am 3. Oktober um 19Uhr gibt es das öffentliche Künstlergespräch mit
sputnic und Ivo Lucas (siehe Bildausschnitt) in der Cafetaria des Kaiser Wilhelm Museums.
Wer also Fragen hat zu unserem KWC Projekt hat, ist eingeladen sie uns zu stellen!

Danach ist die lang erwartete Quergeschnitten Party im großen Saal.
Wir sind zusammen mit Philip Lethen verantwortlich für die Musik
und natürlich fürs VJing.

Kommt alle Zahlreich!

Pressestimmen

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Was für ein Auftakt. Mehrere Hundert Besucher kamen zur Eröffnung der Quer geschnitten Ausstellung. Der Oberbürgermeister stellte in seiner Rede nochmal klar, dass kein Einkaufszentrum aus dem Kaiser Wilhelm Museum würde und man bescheinigte unseren Arbeiten internationale Größenordnung.
Im arthellweg Verlag ist der lohnenswerte Ausstellungskatalog erschienen, nicht zuletzt wegen des hervorragenden Einführungstextes von Thomas Janzen.

Wir Danken an Dieser Stelle nocheinmal für die Unterstützung bei diesem Projekt:
Thorbjörn, Klaus Schmidt, Michael Zirlewagen, Jan Voges und Michael Seidel.

Dann fassen wir jetzt mal zusammen was Presse zu unseren Arbeiten KWC I und II
geschrieben, bzw gesendet hat. Wir vervollständigen diesen Artikel nach und nach und beginnen mit WDR5:

scala // WDR5

Auszug aus dem Beitrag: Quer geschnitten! Kunst aus Krefeld heute
Autorin: Christel Wester, Gesendet am 27.August
Download der Sendung von der WDR 5 seite: HIER

[...] “Möglich wurde die Ausstellung letztendlich durch eine höchst unglückliche Sitauation des Museums. Im Frühjahr 2008 hatte die Sammlerin Helga Lauffs ein riesen Werkkonvolut zurückverlangt, das
dem Museum für viele Jahrzehnte als Leihgabe zur Verfügung stand. Nun muss der Verbleibende Bestand neu geordet werden. Und nach langen Diskussionen wird auch das Haus endlich saniert.
Das Kulturpolitische Gezerre und Gezänk ums Geld hat die Künstlergruppe sutnic zu einer großartugen Satire inspiriert. Die Künstler gaben sich als investoren aus und starteten eine fiktive Werbekampagne in der ganzen Stadt: Das Kaiser Wilhelm Museum sollte in ein Shopping Center umgewandelt werden.
Eine Kamagne, die Unruhe stiftete, zumal die Kommunalwahlen vor der Tür stehen.
Nicolai Skopalik, einer der drei sputnics: “Es gibt letztendlich einige Probleme wo man die Verantwortung nicht der Politik zuschieben kann sondern eben auch den krefelder Bürgern, die diesen Schatz, den es hier ja gibt – es ist eine ungwahrscheinlich großartige Sammlung, scheinbar nicht wahrnehmen. Und diese ganze Diskussion wollten wir anregen und darauf aufmerksam machen.”

Der Gruppe sputnic ist allerdings nicht nur eine subversive Aktion gelungen, sondern auch eine höchst sehenswerte Videoarbeit, die allein schon den Besuch lohnt. Auf kleinen Überwachungsmonitoren wagen sie den Blick in die Zukunft: Da hat das Shopping Center längst Konkurs gemacht und ein einsamer Wachmann beginnt mit Klebestreifen Ornamente durch das Haus zu ziehen.
Auf den Ruinen des Kapitalismus entsteht neue Kunst.”

Vorwort Ausstellungskatalog

Quer geschnitten! Kunst aus Krefeld heute
ISBN: 978-3-938966-17-4
Thomas Janzen

“[...]Es ist ein Schreckgespenst, das die Krefelder Künstlergruppe sputnic hier heraufbeschwört, vielleicht auch eine Mahnung. Gleichzeitig drückt sich in der Videoinstallation, die eigens für die Ausstellung im Kaiser Wilhelm Museum geschaffen wurde, ein Glaube an die Subversive Energie künstlerischen Handelns aus. [...]“

Kaiser Wilhelm Center Aktion sorgt für Aufsehen

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Mit unserer Aktion Kaiser Wilhelm Center I hat der erste Teil unserer Arbeit für die Quergeschnitten Ausstellung (siehe letzter Blog Eintrag) für Aufsehen in Krefeld gesorgt. Reaktionen können hier verfolgt werden:

Wir wollten eine Kontroverse provozieren, WZ 20.August
Künstler narren Politik, RP 18.August
Kommerz statt Kunst, RP, 17.August
Künstler narren die Stadt, WZ 17.August
Umfrage zur Aktion der WZ
Krefelder Kreis

Mehr Informationen zu dem Projekt:

www.kaiser-wilhelm-center.de
www.wostok-int.com

wir verschicken auch gerne einen informativen Farbprospeckt
an euch. Schickt uns einfach einen frankierten Rückumschlag

sputnic im Kaiser Wilhelm Museum

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Am 28. August laden wir um 19Uhr zur Ausstellungseröffnung
Quergeschnitten – Kunst aus Krefeld heute” im Kaiser Wilhelm Museum ein.
Am 3.10. stehen wir dort im Künstlergespräch zusammen mit Ivo Lukas Rede und Antwort.
Die Ausstellung wird bis zum 30. Dezember geöffnet sein.

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Aber dem nicht genug!!!
Ein weiterer Termin ist am 28. August:
Beim Ton und Tun Festival im Howinolwerk in Krefeld Uerdingen kann man
noch eine Installation von uns betrachten und soviel sei verraten: auch damit spielen!

Hier gibs einen Blog zu der installation mit Making of und Spendenaufruf: RACER

Der Krefelder Underground präsentiert sich beim Ton und Tun Festival mit viel Musik und Kunst!
Wer einen Kultur-Über-Tag haben will dem sei das Doppelpack ans Herz gelegt.

ton-und-tun

Nico im Museum Angewandte Kunst

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Nico – Köln, Berlin, Paris, New York – Stationen einer Popikone

vom 30. Oktober 2008 bis zum 1. Februar 2009 kann man im Kölner Museum für Angewandte Kunst einen Zusammenschnitt der Aufführung von NICO-SPHINX AUS EIN von Werner Fritsch sehen, bei dem wir für die nbk-neue bühne krefeld das Video, die Musik, das Plakat und den Schnitt gemacht haben!

“Unser Lied” Arbeiten im Museum

Unsere Videoarbeiten zu “Unser Lied – Ein Nibelungendestillat” von Helmut Krausser sind nun bis Janunar (die Ausstellung wurde verlängert) im Siebengebirgsmuseum in Bonn zu sehen.
Wer sich also nochmal Informieren will wie das mit Siegfried und Hagen so war, hat dort eine umfassende Möglichkeit dazu.

www.nibelungen-koenigswinter.de

nibelungenplakat