Im Herbst wird sputnic Mitveranstalter einer ganzen Reihe von Theaterarbeiten, Konzerten, Filmnächten, Diskussionen und Events. Zusammen mit Kainkollektiv werden wir für das Theater Dortmund und das Institut für urbane Krisenintervention einen neuen Ort im Schauspielhaus bespielen. Den Auftakt macht die Eröffnungsgala “Economy Death Match” am 6. Oktober 2010.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich das Programm jetzt schon online anschauen:
sputnic ist zu Hilfe geeilt und hat die letzten zwei Probenwochen der Inszenierung “Man spielt nicht mit der Liebe” tatkräftig unterstützt. Herausgekommen ist bei den Bad Hersfelder Open Air Festspielen eine ungewöhnliche Tragikkomödie, die viel Applaus und gute Kritiken erntete. Das Stück wird noch an folgenden Terminen aufgeführt:
WAZ, 15.1.2010: “Das Publikum hat großartiges Schauspiel gesehen und stellt am Ende fest, die Utopie bleibt eine Utopie, solange der Faktor Mensch mitspielt, egal, ob Atlantis nun untergegangen ist oder niemals existiert hat.”
DerWesten 11.1.2010 “[...] Und als hätte das nicht gereicht, beamt der Videokünstler Nils Voges (von sputnic) Muster, Bilder oder Schattenspiele mit Wanzen und Regenwürmern an die Wand.”
“Arme Demokratie – geht sie unter wie Atlantis? Am Ende ist ihre Bühne ein Schlachtfeld: zerworfene Erdhügel, auf denen sich zuvor zitternde Gestalten herumgetrieben haben (…) Einiges spricht dafür, Fäden zu ziehen zwischen der heutigen Demokratie und der versunkenen Stadt. „Altneuatlantis” – das neue Theaterstück des Regiegespanns „Kainkollektiv” – spinnt daraus ein mutiges wie intelligentes Textgewebe und geht dem Mythos mit opulenten Bildern nach.” (Dennis Vollmer, WAZ)
“Kafka außer Kontrolle.
Der Regisseur Alexander Kerlin bringt das 40-Seiten-Fragment in einer beeindruckenden Fassung auf die Bühne. Zwischen Theater und Installation untersucht der Kerlin gemeinsam mit den Schauspielern Bastian Heidenreich und Mark Weigel sowie dem bildenden Künstler Veit-Simon Tempich einen der späten Texte Franz Kafkas: die Erzählung „Der Bau“. Ein Ich begabt mit Sprache, aber dennoch ein Tier, wird paranoid, weil es nicht zugleich innen und außen, weil es nicht zugleich Bewacher und bewachtes Objekt sein kann.”
Sputnic liefert die Klänge und erforscht die Wirkung von Tönen an der Hörgrenze.
Für das Staatstheater Kassel haben wir ein Video im Bühnenbild von Daniel Roskamp gemacht. Martin Schulzes Inszenierung “Unschuld” wird am 06. und 27. Februar und am 05. März wiederaufgeführt.
WAZ, 15.1.2010: “Das Publikum hat großartiges Schauspiel gesehen und stellt am Ende fest, die Utopie bleibt eine Utopie, solange der Faktor Mensch mitspielt, egal, ob Atlantis nun untergegangen ist oder niemals existiert hat.”
Wie kann die Utopie der Gemeinschaft nach ihrem historischen Ende heute aussehen? Und was wird aus der Angst des Menschen vor seiner Sterblichkeit unter der Bedingung, dass alles erforscht, jeder Winkel der göttlichen Schöpfung durchleuchtet, alle Drinks schon getrunken und unsere gesamte Existenz vermarktet ist?
Inszenierung und Bühne: kainkollektiv
Sound: Rasmus Nordholt
Lichtspiele/Video: sputnic
Kostüme: Sigrid Trebing
Regie-Assistenz: Marina Eichler
Hospitanz: Tilman Oesterreich
Mit: Julia Dillmann, Randolph Herbst, Andreas Maier, Rasmus Nordholt, Mirjam Schmuck, Anna Weißenfels
am 14. März hat Shakespeare’s Sommernachtstraum am Staatsschauspiel Dresden
Premiere! Mit der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Regie: Kay Voges – sputnic hat die monumentalen Videos beigesteuert!
Wer Zeit hat und in der Nähe ist, sollte sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen!!!
Premiere ist schon ausverkauft. Weitere Termine:
15./16.03.2009
13./21./28.04.2009
05./27.05.2009
09./16.06.2009, letzte Vorstellung.
Beschreibung:
Im Reich der Wesen der Nacht, der Welt von Titania und Oberon, ist die Ordnung unserer Zivilisation außer Kraft gesetzt, hier gelten die Spielregeln des Traums und der geheimen Wünsche. Hierher fliehen Hermia und Lysander, um der Ehe mit dem vom Vater bestimmten Mann, Demetrius, zu entgehen – eifersüchtig verfolgt von Helena, deren Geliebter Lysander einst war, und Demetrius. Aber auch im Reich von Titania und Oberon herrscht ungezügeltes Chaos, denn die Elfenkönige befinden sich ihrerseits im Eheclinch. So kann das Verwirrspiel beginnen. Die Gefühle der Liebenden geraten in schwindelerregende Höhen und Abgründe, ein Taumel, in den auch noch fünf Handwerker stolpern …
Regie: Kay Voges, Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann, Bühne: Daniel Roskamp, Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch, Video: Nikolai Skopalik/sputnic
Pressestimmen:
Das Zusammenspiel der 103 Akteure, zu denen die Dresdner Philharmonie und die als kleine Dämone verkleideten Sänger des Philharmonischen Kinderchores gehören, wird zur Meisterleistung
Unser Theaterstück ist am 3.Februar zu einem Gastspiel am Theater an der Ruhr in Mühlheim,
im Rahmen der Gastspielreihe ‘Rausch und Wirklichkeit’ eingeladen.
Karten gibts unter: 0208/599 01-88
www.theater-an-der-ruhr.de Mehr Informationen zu ALICE – EXPEDITION INS WUNDERLAND sind hier in diesem Blog zu finden!
Am Samstag war Premiere unseres Stückes “Alice – Expedition ins Wunderland” am Schlosstheater Moers
Wir waren zusammen mit dem Regisseur Kay Voges für Ausstattung Bühnenbild und Video verantwortlich.
Rheinische Post:24.11.2008 Die Uraufführung der Inszenierung „Alice – Expedition ins Wunderland“ frei nach Lewis Carroll bekam viel Premieren-Applaus(…) Kay Voges und Dramaturg Alexander Kerlin (…) schicken die Schauspieler (…) und damit auch das Publikum auf eine philosophische und psychologische Tour de Force, (…) Diese Atmosphäre wird verstärkt durch die wilden, oft unerwartet einsetzenden Licht-, Klang- und Videoinstallationen der Medienkünstler „Sputnic“ aus Krefeld sowie die Musik und dem Gesang von Markus Maria Jansen.
Die Entstehungsgeschichte/ das Making of kann auf dem eigens für das Stück angeleten Blog nachverfolgt werden: http://aliceinwonderland.blogger.de/
Published November 26th, 2008 in: Works | Tags: Theater
Nico – Köln, Berlin, Paris, New York – Stationen einer Popikone
vom 30. Oktober 2008 bis zum 1. Februar 2009 kann man im Kölner Museum für Angewandte Kunst einen Zusammenschnitt der Aufführung von NICO-SPHINX AUS EIN von Werner Fritsch sehen, bei dem wir für die nbk-neue bühne krefeld das Video, die Musik, das Plakat und den Schnitt gemacht haben!
Am 13.09.2008 hatte 39 Stufen Premiere am Staatstheater Kassel.
Wir haben ein Video beigesteuert und laden alle herzlich ein den Abend zusammen mit uns anzuschauen!
So ist unsere Videoarbeit am Staatstheater Kassel für die “39 Stufen” sogar auf die Programmhefttitelseite gekommen. Man sieht auch schön die Interaktion zwischen Schauspieler und Video. Das Photo ist von
href=”http://www.dominikketz.de/”>Dominik Ketz.
Die Premiere war super. Es gab standing Ovations und auch die Presse mochte es:
“…Ein für das Große Haus überraschendes, aber umso vergnüglicheres Kriminalspektakel mit Potenzial zum Kultstück der Saison. ”
Göttinger Tageblatt, 16.09.08
“…großartig. Viel Jubel, langer Applaus.”
HNA, 15.09.2008